Stoßwellentherapie (ESWT)
Effektive Behandlung bei Schmerzen und Beschwerden des Bewegungsapparates
- Wissenschaftlich fundierte Therapieform
- Fördert Heilung und Regeneration
- Schonend, effektiv und gut verträglich
- In Ihrer Nähe: Praxen mit ESWT finden


Was ist die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)?
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode zur Unterstützung natürlicher Heilungsprozesse. Die Therapie erfolgt ohne Medikamente, Injektionen oder operative Eingriffe und ermöglicht die sofortige Rückkehr in den Alltag – ohne Ausfallzeiten.
Die extrakorporale Stoßwellentherapie wird zur Behandlung von Sehnen-, Muskel- und Knochenerkrankungen eingesetzt sowie zur Unterstützung der Geweberegeneration und zur Prävention von Verletzungen.
Stoßwellentherapie mittels radialem Stoßwellengerät bei Muskelverhärtungen
Mithilfe gezielt eingesetzter, hochenergetischer Stoßwellen, die über ein Handstück in das betroffene Gewebe eingebracht werden, können regenerative Prozesse aktiviert werden. Die Stoßwellentherapie fördert dabei verschiedene biologische Mechanismen:
- Reduktion von Substanz P: Substanz P ist ein Botenstoff, der an der Schmerzübertragung beteiligt ist. Eine Verringerung kann Schmerzen reduzieren.
- Hemmung neurogener Entzündung: Entzündungsprozesse, die durch Nerven vermittelt werden, können abgeschwächt werden.
- Aktivierung von Wachstumsfaktoren und Stammzellen: Die Ausschüttung von Faktoren, die Gewebereparatur und Zellneubildung unterstützen, wird gefördert.
- Förderung der Angiogenese: Es bilden sich neue kleine Blutgefäße, wodurch die Versorgung des Gewebes verbessert werden kann.
- Regeneration von Sehnen, Muskeln, Knochen und Knorpel: Die angeregten Heilungsprozesse unterstützen die Regeneration geschädigter Strukturen.
Stoßwellentherapie mittels fokussiertem Stoßwellengerät
Die Stoßwellentherapie wird bei zahlreichen Beschwerden des Bewegungsapparates erfolgreich eingesetzt und findet Anwendung in der Orthopädie, Physiotherapie, Sportmedizin sowie im Profi- und Leistungssport. Auch in der Veterinärmedizin hat sich die Behandlung etabliert.
Hinweis: Der Behandlungserfolg kann individuell unterschiedlich ausfallen und hängt von der jeweiligen Diagnose sowie den persönlichen Voraussetzungen ab.
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Stoßwellengerät testenHäufige Anwendungsgebiete der Stoßwellentherapie
Die Stoßwellentherapie wird seit vielen Jahren unter anderem bei folgenden Beschwerden erfolgreich eingesetzt.
Fersensporn (Plantarfasziitis)
Ein Fersensporn ist eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein, die häufig mit Schmerzen an der Fußsohle oder im Bereich des Fersenansatzes verbunden ist. Oft liegt der Ursache eine Überlastung der Plantarfaszie zugrunde, die zu chronischen Reizungen und Entzündungen führen kann. Die Stoßwellentherapie kann dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren, die Durchblutung zu fördern und die natürlichen Heilungsprozesse im betroffenen Gewebe anzuregen. Sie gilt als bewährte, nicht-invasive Behandlungsoption bei hartnäckigen Fersenbeschwerden.
Stoßwellentherapie bei Fersensporn
Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
Die Kalkschulter ist eine Erkrankung der Schultersehnen, bei der sich Kalkablagerungen im Sehnengewebe bilden. Diese können Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit der Schulter deutlich einschränken. Die Stoßwellentherapie kann die Entzündung reduzieren, Schmerzen lindern und die Regeneration des betroffenen Gewebes fördern. Sie hat sich als wirksame, nicht-invasive Behandlungsoption bei Kalkschulter etabliert.
Stoßwellentherapie bei Kalkschulter
Tennisarm (Epicondylitis lateralis)
Der Tennisarm ist eine schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens, die häufig durch wiederholte Belastungen von Handgelenk und Unterarm entsteht. Betroffene leiden oft unter Schmerzen bei Greifbewegungen oder beim Heben von Gegenständen. Die Stoßwellentherapie kann dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren, die Durchblutung zu verbessern und die Regeneration des gereizten Sehnengewebes zu fördern.
Stoßwellentherapie bei Tennisarm
Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
Die Achillodynie bezeichnet Schmerzen und Reizzustände im Bereich der Achillessehne. Häufig entstehen die Beschwerden durch Überlastung, sportliche Aktivitäten oder wiederkehrende Fehlbelastungen. Die Stoßwellentherapie kann die Durchblutung fördern, regenerative Prozesse anregen und zur Schmerzlinderung beitragen. Dadurch kann die Heilung des Sehnengewebes unterstützt und die Funktion der Achillessehne verbessert werden.
Stoßwellentherapie bei Achillessehnenbeschwerden
Golferellbogen (Epicondylitis medialis)
Der Golferellenbogen ist ein schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens. Die Beschwerden entstehen häufig durch wiederholte Belastungen oder Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur und treten nicht nur bei Golfern auf. Die Stoßwellentherapie kann zur Schmerzlinderung beitragen, die Durchblutung fördern und die Regeneration des betroffenen Sehnengewebes unterstützen.
Stoßwellentherapie bei Golferellbogen
Allgemeine Übersicht zu den Anwendungsgebieten
Die Stoßwellengeräte von EMS DolorClast® decken ein breites Spektrum an Indikationen ab:
Tendinopathien
(Sehnenbeschwerden)
- Plantarfasziitis (Fersensporn)
- Tendinitis calcarea (Kalkschulter)
- Epicondylitis lateralis (Tennisellbogen)
- Epicondylitis medialis (Golferellbogen)
- Achillodynie
- Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee)
- Rotatorenmanschetten-Tendinopathie
- und viele mehr
Orthopädische & degenerative
Erkrankungen
- Bursitis trochanterica
- Pes anserinus Syndrom
- Periostitis
- Arthrose (unterstützend)
- Arthritis
- Verzögerte Knochenheilung (Pseudoarthrose)
- und viele mehr
Myofasziale & muskuläre
Beschwerden
- Myofasziale Triggerpunkte
- Chronische Muskelverspannungen
- Zervikalsyndrom
- Lumbalgie
- Schulter-Nacken-Syndrom
- und viele mehr
Weitere
Einsatzgebiete
- Erektile Dysfunktion (fESWT)
- Cellulite (ästhetischer Bereich – rESWT)
- Chronische Wunden (unterstützend)
- Lymphatische Störungen (begleitend)
- und viele mehr
Wie läuft eine Stoßwellenbehandlung ab?
Vor der Behandlung erfolgt zunächst eine ausführliche Untersuchung, um die Ursache der Beschwerden zu bestimmen und die betroffene Region genau zu lokalisieren. Anschließend wird ein Kontaktgel auf die Haut aufgetragen, damit die Stoßwellen optimal in das Gewebe übertragen werden können.
Mithilfe eines speziellen Handstücks werden gezielt hochenergetische Stoßwellen in das zu behandelnde Gewebe eingeleitet. Je nach Erkrankung und Behandlungsziel werden Intensität und Anzahl der Impulse individuell angepasst. Auftretende Schmerzen während der Stoßwellenbehandlung sind ein Anzeichen für deren Wirksamkeit.
Eine Sitzung dauert meist zwischen 5 und 15 Minuten. Für ein optimales Ergebnis sind häufig mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen bis Wochen erforderlich. Da die Therapie nicht-invasiv ist, können Patienten ihren gewohnten Aktivitäten in der Regel direkt nach der Behandlung wieder nachgehen.
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Zum PraxisfinderFokussierte vs. radiale Stoßwellentherapie
Je nach Beschwerdebild und Behandlungsziel kommen unterschiedliche Formen der Stoßwellentherapie zum Einsatz.

Radiale Stoßwellentherapie
Eindringtiefe bis ca. 4 cmDie radiale Stoßwellentherapie arbeitet mit ballistischer Technologie und zeichnet sich durch eine breite, flächige Energieverteilung aus. Die Stoßwellen dringen bis zu etwa 4 cm tief in das Gewebe ein und eignen sich besonders für die Behandlung oberflächlicher Sehnen- und Faszienbeschwerden, myofaszialer Triggerpunkte sowie großer Muskelgruppen.

Fokussierte Stoßwellentherapie
Eindringtiefe bis ca. 8 cmDie fokussierte Stoßwellentherapie basiert auf piezoelektrischer Technologie, bei der rund 1.000 Piezokristalle ihre Energie präzise in einem definierten Fokuspunkt bündeln. Dadurch können hohe Energiedichten gezielt in tiefer liegende Gewebestrukturen eingebracht werden. Mit einer Eindringtiefe von bis zu 8 cm eignet sie sich insbesondere für tief liegende Pathologien, Sehnenansatzbeschwerden (Enthesopathien) sowie verzögerte Knochenheilungen und Pseudoarthrosen.
Vorteile der Stoßwellentherapie und mögliche Nebenwirkungen
Vorteile der Stoßwellentherapie
Die ESWT bietet eine Reihe von Vorteilen und hat sich bei zahlreichen Beschwerden des Bewegungsapparates als bewährte Behandlungsmethode etabliert:
- Nicht-invasive Therapie ohne Operation
- Keine Medikamente oder Injektionen erforderlich
- Kurze Behandlungsdauer
- In der Regel keine Ausfallzeiten
- Anregung körpereigener Heilungs- und Regenerationsprozesse
- Gezielte Behandlung der betroffenen Struktur
- Kann Schmerzen reduzieren und die Funktion verbessern
- Breites Anwendungsgebiet bei Sehnen-, Muskel-, Faszien- und Knochenbeschwerden
Mögliche Nebenwirkungen
Die Stoßwellentherapie gilt als gut verträgliches und risikoarmes Verfahren. Wie bei jeder medizinischen Behandlung können jedoch vorübergehende Nebenwirkungen auftreten:
- Leichte Schmerzen oder Druckempfindlichkeit während der Behandlung
- Vorübergehende Rötungen oder Schwellungen im Behandlungsbereich
- Kleine Hautblutungen oder Blutergüsse (Hämatome)
- Vorübergehende Zunahme der Beschwerden in den ersten Tagen nach der Behandlung
- Selten Reizungen von Nerven oder Weichteilgewebe
Hinweis: Die meisten Nebenwirkungen sind mild und klingen innerhalb weniger Tage von selbst ab.
Wissenschaft & Studienlage zur Stoßwellentherapie
Die Wirksamkeit der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) ist heute durch zahlreiche wissenschaftliche Studien und systematische Übersichtsarbeiten belegt. Besonders für Beschwerden des Bewegungsapparates – wie Plantarfasziitis, Achillessehnenbeschwerden oder Kalkschulter – zeigen randomisierte kontrollierte Studien signifikante Verbesserungen von Schmerz und Funktion.
Auch Geräte der EMS-DolorClast®-Reihe gehören zu den am besten untersuchten Stoßwellensystemen weltweit. Laut Auswertungen der PEDro-Datenbank wurden 34 von 62 randomisierten kontrollierten ESWT-Studien mit DolorClast®-Geräten durchgeführt. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass die Stoßwellentherapie Heilungsprozesse stimulieren, die Mikrozirkulation fördern und chronische Schmerzen nachhaltig reduzieren kann.
- Randomisierte, placebokontrollierte Multicenter-Studie zur Behandlung einer Plantarfasziitis (Fersensporn) – zeigte eine signifikante Überlegenheit der radialen Stoßwellentherapie gegenüber Placebo.
- Übersichtsarbeit zur Evidenz der Stoßwellentherapie in der Orthopädie – umfassende Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit verschiedener ESWT-Anwendungen.
- Wissenschaftliche Evidenz von EMS DolorClast® bei Kniearthrose.
- Studie zur Wirksamkeit der Stoßwellentherapie bei Tennisarm.
- Stoßwellentherapie als Behandlung für das mediale Tibia-Stress-Syndrom.
- Exzentrische Belastung vs. radiale Stoßwellenbehandlung bei chronischer Insertionstendinopathie der Achillessehne.
Praxisfinder für Stoßwellentherapie

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Häufig gestellte Fragen zur Stoßwellentherapie
Was ist eine Stoßwellentherapie und wie funktioniert sie?
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode zur Unterstützung natürlicher Heilungsprozesse. Mithilfe gezielt eingesetzter, hochenergetischer Stoßwellen, die über ein Handstück in das betroffene Gewebe eingebracht werden, werden regenerative Prozesse aktiviert – ganz ohne Medikamente, Injektionen oder operative Eingriffe.
Bei welchen Beschwerden wird die Stoßwellentherapie eingesetzt?
Die Stoßwellentherapie wird bei zahlreichen Beschwerden des Bewegungsapparates erfolgreich eingesetzt. Dazu zählen Sehnenerkrankungen (Tendinopathien) wie Fersensporn, Kalkschulter, Tennisarm, Golferellbogen und Achillessehnenbeschwerden, aber auch orthopädische und degenerative Erkrankungen wie Arthrose, Bursitis trochanterica oder verzögerte Knochenheilung (Pseudoarthrose). Auch bei myofaszialen Beschwerden wie Triggerpunkten, chronischen Muskelverspannungen, Zervikalsyndrom oder Lumbalgie zeigt die Stoßwellenbehandlung gute Ergebnisse.
Hilft die Stoßwellentherapie bei Fersensporn?
Ja. Der Fersensporn (Plantarfasziitis) ist eine der häufigsten Indikationen für die Stoßwellentherapie. Dabei handelt es sich um eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein, die mit Schmerzen an der Fußsohle oder im Bereich des Fersenansatzes verbunden ist. Die Stoßwellenbehandlung kann dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren, die Durchblutung zu fördern und die natürlichen Heilungsprozesse im betroffenen Gewebe anzuregen. Sie gilt als bewährte, nicht-invasive Behandlungsoption bei hartnäckigen Fersenbeschwerden.
Kann eine Stoßwellenbehandlung bei Kalkschulter helfen?
Die Kalkschulter (Tendinosis calcarea) ist eine Erkrankung der Schultersehnen, bei der sich Kalkablagerungen im Sehnengewebe bilden. Diese können Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit der Schulter deutlich einschränken. Die Stoßwellentherapie kann die Entzündung reduzieren, Schmerzen lindern und die Regeneration des betroffenen Gewebes fördern. Sie hat sich als wirksame, nicht-invasive Behandlungsoption bei Kalkschulter etabliert.
Was ist ein Tennisarm und wie wird er mit Stoßwellen behandelt?
Der Tennisarm (Epicondylitis lateralis) ist eine schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens, die häufig durch wiederholte Belastungen von Handgelenk und Unterarm entsteht. Betroffene leiden oft unter Schmerzen bei Greifbewegungen oder beim Heben von Gegenständen. Die Stoßwellentherapie kann dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren, die Durchblutung zu verbessern und die Regeneration des gereizten Sehnengewebes zu fördern.
Hilft die Stoßwellentherapie auch beim Golferellbogen?
Ja. Der Golferellbogen (Epicondylitis medialis) ist ein schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens. Die Beschwerden entstehen häufig durch wiederholte Belastungen oder Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur und treten nicht nur bei Golfern auf. Die Stoßwellentherapie kann zur Schmerzlinderung beitragen, die Durchblutung fördern und die Regeneration des betroffenen Sehnengewebes unterstützen.
Was sind Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie) und kann die Stoßwellentherapie helfen?
Die Achillodynie bezeichnet Schmerzen und Reizzustände im Bereich der Achillessehne. Häufig entstehen die Beschwerden durch Überlastung, sportliche Aktivitäten oder wiederkehrende Fehlbelastungen. Die Stoßwellentherapie kann die Durchblutung fördern, regenerative Prozesse anregen und zur Schmerzlinderung beitragen. Dadurch kann die Heilung des Sehnengewebes unterstützt und die Funktion der Achillessehne verbessert werden.
Wie läuft eine Stoßwellenbehandlung konkret ab?
Vor der Behandlung erfolgt zunächst eine ausführliche Untersuchung, um die Ursache der Beschwerden zu bestimmen und die betroffene Region genau zu lokalisieren. Anschließend wird ein Kontaktgel auf die Haut aufgetragen, damit die Stoßwellen optimal in das Gewebe übertragen werden können. Mithilfe eines speziellen Handstücks werden dann gezielt hochenergetische Stoßwellen in das zu behandelnde Gewebe eingeleitet. Intensität und Anzahl der Impulse werden individuell je nach Erkrankung und Behandlungsziel angepasst. Eine Sitzung dauert meist zwischen 5 und 15 Minuten.
Wie viele Sitzungen Stoßwellentherapie sind notwendig?
Für ein optimales Ergebnis sind häufig mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen bis Wochen erforderlich. Die genaue Anzahl richtet sich nach der individuellen Diagnose und dem Behandlungsziel und wird gemeinsam mit dem behandelnden Fachpersonal festgelegt.
Kann ich nach der Stoßwellentherapie sofort wieder normal meinen Alltag nachgehen?
Ja. Da die Stoßwellentherapie nicht-invasiv ist und keine Ausfallzeiten verursacht, können Patienten ihre gewohnten Aktivitäten in der Regel direkt nach der Behandlung wieder aufnehmen. Das macht die Stoßwellenbehandlung besonders attraktiv für Berufstätige und Sportler.
Was ist der Unterschied zwischen radialer und fokussierter Stoßwellentherapie?
Die radiale Stoßwellentherapie arbeitet mit ballistischer Technologie und zeichnet sich durch eine breite, flächige Energieverteilung aus. Die Stoßwellen dringen bis zu etwa 4 cm tief in das Gewebe ein und eignen sich besonders für oberflächliche Sehnen- und Faszienbeschwerden, myofasziale Triggerpunkte sowie große Muskelgruppen. Die fokussierte Stoßwellentherapie basiert auf piezoelektrischer Technologie, bei der rund 1.000 Piezokristalle ihre Energie präzise in einem definierten Fokuspunkt bündeln. Mit einer Eindringtiefe von bis zu 8 cm eignet sie sich insbesondere für tief liegende Pathologien, Sehnenansatzbeschwerden sowie verzögerte Knochenheilungen und Pseudoarthrosen. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist nicht die Frage, ob radial oder fokussiert behandelt wird, sondern die Wahl der geeigneten Energieform und -intensität für die jeweilige Erkrankung.
Welche Nebenwirkungen kann die Stoßwellentherapie haben?
Die Stoßwellentherapie gilt als gut verträgliches und risikoarmes Verfahren. Wie bei jeder medizinischen Behandlung können jedoch vorübergehende Nebenwirkungen auftreten, darunter leichte Schmerzen oder Druckempfindlichkeit nach der Behandlung, vorübergehende Rötungen oder Schwellungen im Behandlungsbereich, kleine Hautblutungen oder Blutergüsse (Hämatome), eine vorübergehende Zunahme der Beschwerden in den ersten Tagen nach der Behandlung sowie selten Reizungen von Nerven oder Weichteilgewebe. Die meisten Nebenwirkungen sind mild und klingen innerhalb weniger Stunden oder Tage von selbst ab.
Ist die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie wissenschaftlich nachgewiesen?
Ja. Die Wirksamkeit der ESWT ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien und systematische Übersichtsarbeiten belegt. Besonders für Beschwerden wie Plantarfasziitis, Achillessehnenbeschwerden oder Kalkschulter zeigen randomisierte kontrollierte Studien signifikante Verbesserungen von Schmerz und Funktion. Geräte der EMS DolorClast®-Reihe gehören zu den am besten untersuchten Stoßwellensystemen weltweit – 34 von 62 randomisierten kontrollierten ESWT-Studien in der PEDro-Datenbank wurden mit DolorClast®-Geräten durchgeführt.
In welchen Fachbereichen wird die Stoßwellentherapie eingesetzt?
Die Stoßwellentherapie findet Anwendung in der Orthopädie, Physiotherapie und Sportmedizin sowie im Profi- und Leistungssport. Auch in der Veterinärmedizin hat sich die Behandlung etabliert. Darüber hinaus gibt es weitere Einsatzgebiete wie die Behandlung von erektiler Dysfunktion (fESWT), Cellulite (rESWT), chronischen Wunden und lymphatischen Störungen.
Wie wirkt die Stoßwellentherapie biologisch im Körper?
Die Stoßwellentherapie fördert mehrere biologische Mechanismen: Sie reduziert Substanz P, einen Botenstoff, der an der Schmerzübertragung beteiligt ist, hemmt neurogene Entzündungsprozesse, aktiviert die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und Stammzellen zur Gewebereparatur, fördert die Bildung neuer kleiner Blutgefäße (Angiogenese) und unterstützt die Regeneration von Sehnen, Muskeln, Knochen und Knorpel.
Gibt es ergänzende Therapien zur Stoßwellenbehandlung?
Ja. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses – insbesondere bei Sportverletzungen oder nach Operationen am Knie oder Knöchel – eignet sich Kältetherapie mit Kompression als ergänzende Maßnahme. Lumark kombiniert gezielte Kältetherapie mit individuell regulierbarer Kompression für die schnelle Erstversorgung und zuverlässige Nachsorge. Die anatomisch geformten Kühlbandagen für Knie und Knöchel sind medizinisch zugelassen, wiederverwendbar und ohne externe Geräte oder Strom einsetzbar.
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